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Ratgeber

Umschuldung: Kredite ablösen, bündeln und richtig rechnen

Umschulden, ohne sich etwas vorzumachen.

Vergleichsportale rechnen dir aus, wie viel deine Rate sinkt. Was dabei mit den Gesamtkosten passiert, steht meist im Kleingedruckten. Hier steht es daneben — auch dann, wenn die Antwort lautet: lass es.

33 von 33 Beiträgen veröffentlicht · zuletzt geprüft 25. September 2026

01 — Die Entscheidung

Ob sich Umschulden für dich rechnet — und woran man erkennt, dass es das nicht tut.

02 — Was sich bündeln lässt

Dispo, Kreditkarten-Teilzahlung, Ratenkäufe, Inkasso: was mitgeht und was nicht.

03 — Der Ablauf

Wie die alten Verbindlichkeiten tatsächlich bezahlt werden, und was du dafür brauchst.

05 — Zahlen und Recht

Was im Kleingedruckten steht und wie man die Pflichtangaben liest.

Und wenn kein Kredit die Antwort ist

Was hilft, wenn ein neuer Kredit nicht die Antwort ist. Vier Werkzeuge, von denen drei ohne uns funktionieren. Zur Übersicht „Ausweg" →

Was eine Umschuldung ist

Umschulden heißt: Ein neuer Kredit löst bestehende Verbindlichkeiten ab. Aus mehreren Raten wird eine, aus mehreren Fälligkeiten ein Termin. Die Schuld selbst verschwindet dabei nicht — sie wird neu geordnet und meist über einen längeren Zeitraum verteilt.

Daraus folgt die einzige Frage, auf die es ankommt: Senkt die Umschuldung nur deine monatliche Rate, oder senkt sie auch deine Gesamtkosten? Beides zugleich geht selten. Eine längere Laufzeit verkleinert die Rate und vergrößert die Zinssumme; ein niedrigerer Zinssatz verkleinert beides. Welcher der beiden Effekte bei dir überwiegt, entscheidet sich an zwei Zahlen: dem Zinssatz deiner bestehenden Schulden und ihrer Restlaufzeit.

Genau deshalb lautet die Antwort in vielen Fällen: nicht umschulden. Von den sechs Beiträgen dieses Ratgebers dazu, welche Schuldarten sich bündeln lassen, kommen fünf zu dem Ergebnis, dass es sich für den jeweiligen Posten allein nicht rechnet — jeweils mit der Rechnung dazu.

In einer Minute

Wann lohnt sich eine Umschuldung?
Wenn deine bestehenden Schulden teurer sind als der neue Kredit und eine ähnliche Restlaufzeit haben. Teure, langlaufende Verbindlichkeiten — etwa eine revolvierende Kreditkarte — sind der klassische Fall. Sechs Fälle, in denen sie es nicht tut
Was kostet eine längere Laufzeit?
Bei 10.000 € und 15,62 % Sollzinssatz anfänglich: 72 Monate kosten 5.468 € Zinsen, 144 Monate kosten 12.190 €. Die Rate sinkt um 28 %, die Zinsen steigen um 123 %. Alle sieben Laufzeitstufen
Was passiert mit meinen alten Verträgen?
Der neue Kreditgeber überweist in der Regel direkt an deine bisherigen Gläubiger. Entscheidend ist der Stichtag: Kommt die Zahlung später an als angenommen, bleibt ein Restbetrag offen und der Altvertrag gilt nicht als erledigt. Wie die Ablösung abläuft
Was, wenn mein Einkommen die Rate nicht trägt?
Dann hilft kein Kredit, sondern eine Beratung — und die ist bei anerkannten Stellen kostenfrei. Fünf Anzeichen, ab wann das zutrifft, stehen im Beitrag dazu. Schuldnerberatung statt Umschuldung

Repräsentatives Beispiel gemäß § 17 PAngV: Nettodarlehensbetrag 10.000 € · Sollzinssatz anfänglich 15,62 % p.a. (veränderlich) · effektiver Jahreszins 16,79 % · Laufzeit 72 Monate · 72 Raten à 214,84 € · Gesamtbetrag 15.468,48 € · Kreditgeber 0TO9 AB (Plus1), Stockholm. Bonität vorausgesetzt.

Wer das hier schreibt, und wie gerechnet wird

Dieser Ratgeber gehört zu Libre-Kredit, einer Marke der MyWage GmbH. Wir vermitteln einen Umschuldungskredit und verdienen nur dann, wenn einer zustande kommt. Das ist ein Interessenkonflikt, und wir halten es für richtig, ihn zu benennen — die Rechnungen hier fallen trotzdem regelmäßig gegen unser eigenes Angebot aus.

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